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      <title>Zettelwelt (Rubrik:Wunderbarer Alltag)</title>
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      <description>Jetzt ohne Untertitel!</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:date>2007-11-09T10:34:28Z</dc:date>
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      <title>Von der Trostlosigkeit alten Frittenfetts</title> 
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      <description>Seit Jahren ist die farblose Dekoration hinter den schmutzigen Scheiben nicht ausgewechselt worden. &lt;br /&gt;
Eine k&amp;uuml;nstliche Blume ist verbl&amp;uuml;ht. Die lachende junge Frau auf dem ausgebleichten Foto hat heute bestimmt graue Haare und der nette Junge neben ihr Kinder, die so alt sind wie er auf diesem Foto. Das einzig Lebendige hier ist eine dicke Fliege, die &amp;uuml;ber die Auslagen l&amp;auml;uft. Im Laden ist niemand zu sehen. Ein alternder Mann mit wei&amp;szlig;er Hose und scharf ausrasiertem Kinnbart schlurft m&amp;uuml;de mit einem Einkaufsbeutel &amp;uuml;ber die Stra&amp;szlig;e. Vor 35 Jahren war er vielleicht ein junger, erfolgreicher Werber mit Sportwagen, der M&amp;auml;ntel mit Pelzkragen trug. Ein penetranter Geruch nach altem Frittenfett liegt &amp;uuml;ber dieser Gegend der Stadt, die ihre Zukunft hinter sich gelassen hat.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
      <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Waldorff</dc:rights>
      <dc:date>2007-11-09T10:33:37Z</dc:date>
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   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/4011197/">
      <title>Gro&amp;szlig;e Spr&amp;uuml;nge</title> 
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      <description>Bungee-Gehopse war gestern. Damit kann man heute niemenden mehr beeindrucken. Das bieten ja schon Kaffeefahrtenunternehmer an. &lt;br /&gt;
Vormittags die sch&amp;ouml;ne Fahrt nach Kniritz an der Knatter, ordentliches Mittagessen, zur Verdauung ein schicker Sprung von einer Staumauer oder einer Br&amp;uuml;cke. Am Nachmittag dann wieder das &amp;uuml;bliche: Die ersch&amp;ouml;pften Senioren solange drangsalieren, bis sie das Luftblasenbad, die hochwertige Rheumadecke oder beides kaufen. OK. Die Sache mit dem Kaffeefahrten-Bungee-Sprung habe ich gerade frei erfunden. Was &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.popsci.com/popsci/aviationspace/3c082d2daa463110vgnvcm1000004eecbccdrcrd.html&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;zu lesen ist, klingt allerdings ebenfalls nach wirrer Fantasie: Zahlende Passagiere lassen sich ins All schie&amp;szlig;en, steigen dort aus und springen in die Atmosph&amp;auml;re zur&amp;uuml;ck.&lt;br /&gt;
Nix f&amp;uuml;r mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via: &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.gadgetmania.de/2007/06/runter-kommt-man-immer/&quot;&gt;Gadgetmania&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
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      <dc:date>2007-06-28T09:58:49Z</dc:date>
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   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/3787957/">
      <title>Demn&amp;auml;chst Handkantenschlag</title> 
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      <description>Versprechen an mich selbst: Das war garantiert das letzte Mal, dass ich mich bei einer Wohnungsabnahme vom schnauzb&amp;auml;rtigen Schergen des Vermieters &amp;auml;rgern lasse.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
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   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/3756486/">
      <title>Mormonen verfolgen mich</title> 
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      <description>Zwei wohlgen&amp;auml;hrte junge Mormonen mit roten Wangen und r&amp;ouml;tlichen Haaren sitzen mir in der U-Bahn gegen&amp;uuml;ber. Am Bahnhof steigen sie aus, neue Fahrg&amp;auml;ste setzen sich auf die Pl&amp;auml;tze der beiden. Ich nehme das aus den Augenwinkeln wahr, achte aber nicht darauf und lese weiter in meinem Buch. Als ich aufblicke, bemerke ich erstaunt, dass mir gegen&amp;uuml;ber erneut zwei Mormonen Platz genommen haben. Sie sind dem ersten Paar verbl&amp;uuml;ffend &amp;auml;hnlich: dunkle Anz&amp;uuml;ge, Namensschilder, r&amp;ouml;tliche Haare, leicht fanatischer Blick und beschissene Ansichten. Schweigend und irgendwie vorwurfsvoll sehen sie mich an. Zwei Stationen weiter steigen sie mit mir aus und gehen zum gegen&amp;uuml;berliegenden Bahnsteig, wo sie auf ein weiteres dunkelgekleidetes feistes Mormonenp&amp;auml;rchen mit r&amp;ouml;tlichen  Haaren treffen. &lt;br /&gt;
Merkw&amp;uuml;rdig. Nichts wie weg hier.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
      <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Waldorff</dc:rights>
      <dc:date>2007-05-22T16:27:46Z</dc:date>
   </item> 
   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/3710811/">
      <title>Klandestine Bubenst&amp;uuml;cke</title> 
      <link>http://brigant.twoday.net/stories/3710811/</link>
      <description>&lt;img alt=&quot;Der Kini&quot; src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/85/LudwigII-JAlbert.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:LudwigII-JAlbert.jpg&quot;&gt;Wikipedia Commons&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passieren kann, wenn man sich zu intensiv mit den Geheimnissen sinistrer Geheimb&amp;uuml;nde besch&amp;auml;ftigt, sollte einem schon bewu&amp;szlig;t sein. Der staatlich gepr&amp;uuml;fte Verschw&amp;ouml;rungstheoretiker wei&amp;szlig; das. Ob im &quot;Foucaultschen Pendel&quot; von den Templern gejagt oder als junger Hacker den geheimnisumwitterten Illuminaten ausgeliefert - stets f&amp;uuml;hrt Neugier zu brenzligen Situationen f&amp;uuml;r den Neugierigen. Nicht ungef&amp;auml;hrlich f&amp;uuml;r mich also, wenn ich hier von M&amp;auml;nnern rede, die ihre Gesichter hinter Kapuzen verbergen und ihre Mitgliedschaft in einem traditionsreichen Bund Gleichgesinnter geheimhalten. Na gut, so richtig gef&amp;auml;hrlich wird es nun auch wieder nicht f&amp;uuml;r mich, denn hier geht es nicht um rassistisch verhetzte S&amp;uuml;dstaaten-Vollidioten mit Kreuz auf der Kutte. S&amp;uuml;dstaat stimmt allerdings schon. &lt;br /&gt;
Jedoch nicht Tennessee, sondern Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Guglm%C3%A4nner&quot;&gt;Guglm&amp;auml;nner&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; sind Menschen, die sich der Kl&amp;auml;rung der wahren und wirklichen Todesumst&amp;auml;nde des bayerischen K&amp;ouml;nigs Ludwigs II. verschrieben haben. Und dass &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.guglmann.de/deutsch/index.htm&quot;&gt; Ludwig sich nicht umbrachte&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;, ist ihnen gewiss. &lt;br /&gt;
Stattdessen spekuliert man eifrig &amp;uuml;ber &lt;b&gt;&lt;cite&gt;&lt;a href=&quot;http://www.guglmann.de/deutsch/korrespondenz/herzurne.htm&quot;&gt;&quot;Todesschu&amp;szlig;spezialisten des preu&amp;szlig;ischen Geheimdienstes&quot;.&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;&lt;/b&gt; So ziehen die Geheimb&amp;uuml;ndler denn in ihren schwarzen Kapuzengew&amp;auml;ndern an Ludwigs Todestag zum Starnberger See, fordern vom bayerischen Ministerpr&amp;auml;sidenten Eurom&amp;uuml;nzen mit dem Konterfei des K&amp;ouml;nigs oder stellen sich im vollen Wichs mit Schildern des Mottos &quot;Es - war - Mord!&quot; auf.  &lt;br /&gt;Fackeln vor den malerischen Kulissen der bayerischen Berge und Seen und den Objekten der Bayerischen Schl&amp;ouml;sserverwaltung sind nicht schlecht f&amp;uuml;r den Fremdenverkehr, bei Lichte  betrachtet. Die Kapuzenm&amp;auml;nner  mischen sich ab und an sogar in die Tagespolitik ein, zum Beispiel im Februar dieses Jahres in einem Brief an den Ministerpr&amp;auml;sidenten, um ihn bei seinen innerparteilichen Machtk&amp;auml;mpfen ihrer vollen Loyalit&amp;auml;t zu versichern.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.guglmann.de/deutsch/korrespondenz/stoiber.htm&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;cite&gt;Mit Abscheu und Entsetzen mu&amp;szlig;ten die Guglm&amp;auml;nner Seiner Majest&amp;auml;t jenem unw&amp;uuml;rdigen Bubenst&amp;uuml;ck zusehen, wie der beste Bayernherrscher seit Ludwig II. durch eine fr&amp;auml;nkische Zwergenmafia aus dem Amt gedr&amp;auml;ngt wurde. Wie sich die Geschichte doch wiederholt: angefangen bei Gaius Julius C&amp;auml;sar und K&amp;ouml;nig Ludwig II. bis herauf zu Eurer Exzellenz - die Brutusse meucheln gerade die Besten und Erfolgreichsten, obschon uns die Geschichte lehrt, da&amp;szlig; niemals ein Besserer nachkommt.&lt;/cite&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ja. Hm. Von Morden der Guglm&amp;auml;nner ist hingegen nichts bekannt. &lt;br /&gt;
Ich werde trotzdem heute abend sicherheitshalber mal unter dem Bett nachsehen und in den n&amp;auml;chsten Tagen darauf achten, ob ich verfolgt werde. Man wei&amp;szlig; ja nie.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
      <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Waldorff</dc:rights>
      <dc:date>2007-05-10T11:26:11Z</dc:date>
   </item> 
   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/3083787/">
      <title>Quietschende Karotten</title> 
      <link>http://brigant.twoday.net/stories/3083787/</link>
      <description>Gestern abend sah ich mir im Kreise der Familie eine weitere Folge von&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/&quot;   &gt; Wissen macht Ah!&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; an. Spitzensendung. P&amp;auml;dagogisch 1a. Diesmal wurde uns Staunenden erkl&amp;auml;rt, warum lange Kreiden an der Tafel zuweilen aufreizend nervenzerrei&amp;szlig;end quietschen. Es handelt sich um den - und welcher Vater, welche Mutter ohne entsprechenden technisch-naturwissenschaftlichen Hintergrund h&amp;auml;tte es gewusst? Jetzt mal ehrlich! - &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Slip-Stick&quot;&gt; slip-stick-Effekt&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;, manchmal als Ruckgleiten bezeichnet. Aber hallo. Man zieht etwas an was anderem vorbei, Spannung entsteht, ein Teil des Vorbeigezogenen bleibt h&amp;auml;ngen, dann kommt wiederum eine Gleitphase, dann wieder Spannung, H&amp;auml;ngenbleiben. Wie im richtigen Leben. Rumh&amp;auml;ngen, Spannung, Gezogenwerden. Kennt man ja. Tritt auch auf bei Stra&amp;szlig;enbahnen (unerw&amp;uuml;nscht) und der Geige (erw&amp;uuml;nscht). Verdeutlicht wurde der Effekt mit spektakul&amp;auml;ren Nahaufnahmen einer M&amp;ouml;hre, die an einer Raspel antlanggezogen wird. Also geraspelt wird. Allerdings quietscht die M&amp;ouml;hre nicht. Tja, wir haben was gelernt.&lt;br /&gt;
Was mir gestern besonders auffiel: Der Humor dieser Sendung ist irgendwie subversiv. Kommt ja nicht vom Bayerischen Rundfunk.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
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      <dc:date>2006-12-19T11:25:40Z</dc:date>
   </item> 
   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/3061699/">
      <title>Alter Kracher</title> 
      <link>http://brigant.twoday.net/stories/3061699/</link>
      <description>Es kommt vielleicht nicht v&amp;ouml;llig &amp;uuml;berraschend, dass dieser &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,grossbild-758346-454205,00.html&quot;&gt; etwas wirre Herr &lt;/a&gt;&lt;/b&gt; hier f&amp;uuml;r &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,454205,00.html&quot;&gt;&amp;Auml;rger&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.taz.de/pt/2006/11/13/a0088.1/text&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backpfeifengesicht. Unglaublich.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
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      <dc:date>2006-12-13T15:40:25Z</dc:date>
   </item> 
   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/3020203/">
      <title>Doppelg&amp;auml;nger 2</title> 
      <link>http://brigant.twoday.net/stories/3020203/</link>
      <description>Eine zerknitterte und abgerissene &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Djuna_Barnes&quot;&gt; Djuna Barnes &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;flaniert durch die provinzielle Fu&amp;szlig;g&amp;auml;ngerzone. &lt;br /&gt;
Die kegelf&amp;ouml;rmige bunte M&amp;uuml;tze hat sie sich wohl selbst gestrickt. Mit dem Ding auf dem Kopf sieht sie aus wie die Hohepriesterin einer verschwundenen Religion. Djuna raucht mittels einer langen Zigarettenspitze. &lt;br /&gt;
Das war nicht anders zu erwarten. Ihr Blick ist scheinbar wachsam auf die &amp;uuml;berladene Weihnachtsdekoration gerichtet. Aber interessiert sie sich f&amp;uuml;r das Leben um sie herum? Wahrscheinlich achtet sie gar nicht auf die Lichterketten und die glitzernden Kugeln. Denkt lieber &amp;uuml;ber ihre gro&amp;szlig;e Zeit als Journalistin und Avantgarde-Autorin in Paris nach. &lt;br /&gt;
Oder sie bereitet einen neuen Text vor. Schlie&amp;szlig;lich hat die literarische Welt seit 1940 wenig von ihr geh&amp;ouml;rt.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
      <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Waldorff</dc:rights>
      <dc:date>2006-12-04T09:56:33Z</dc:date>
   </item> 
   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/2960205/">
      <title>Daten, um zu voten</title> 
      <link>http://brigant.twoday.net/stories/2960205/</link>
      <description>&quot;Meine Mom und ich sind die besten Freundinnen. Yeah.&quot;, gr&amp;ouml;lt die junge Frau in die Kamera. Moment mal. Das sollte nicht sein. Da habt ihr was falsch verstanden. M&amp;uuml;tter sollen keine Freundinnen ihrer T&amp;ouml;chter sein. Umgekehrt schon gar nicht. &lt;br /&gt;
Die Sendung, die auf einem Musiksender l&amp;auml;uft, hei&amp;szlig;t &quot;Date meine Mom&quot; oder &quot;Meine Mom datet f&amp;uuml;r mich&quot; oder so.   &lt;br /&gt;
Da stehen die beiden. Die verd&amp;auml;chtig gut gelaunte sportlich-agile Endvierzigerin sieht ihrer Tochter recht &amp;auml;hnlich. &lt;br /&gt;
Moms Haut ist wom&amp;ouml;glich ein wenig ledriger als die ihrer Tochter - die Folgen jahrzehntelangen Sonnenbadens. Die Dame sieht noch sportlicher aus als das schon be&amp;auml;ngstigend sportliche T&amp;ouml;chterchen. Die beiden kalifornischen Grazien dr&amp;uuml;cken, knuffen und necken sich, zeigen ihre blendend-wei&amp;szlig;en Z&amp;auml;hne und sind ganz allgemein von sich und der Welt begeistert. Mutti und ihre Tochter sind gut in Schuss. Muskul&amp;ouml;se Schenkel (Vorsicht Beinschere!), flacher Bauch (doch sehr gro&amp;szlig;er Bu-husen), ein sehniger K&amp;ouml;rper. &lt;br /&gt;
Alles, wie es die herrschende Mode verlangt. Und sowas von gut drauf, die beiden. Nun zieht Mutti los, um einem jungen Mann die eigene Tochter schmackhaft zu machen. Mutter und Bewerber treffen sich. Man unternimmt diversen Schabernack. Der ebenfalls sportliche Blonde ist vor allem von sich angetan und sagt das st&amp;auml;ndig. Doug ist Anfang 20 und Collegestudent. Er ist extrem sportlich (sagt er) und hat kein Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r Schlaffis und Versager - wir auch nicht, Doug, wir auch nicht. Seine neue Freundin soll daher vor allem sportlich sein, vielf&amp;auml;ltige Interessen verfolgen&lt;br /&gt;
(&quot;Sie muss wissen, was sie will. Wissen, was sie will. So wie ich.&quot;), man sollte aber auch Spass mit ihr haben k&amp;ouml;nnen. &lt;br /&gt;
Die Mom versichert vehement, ihre Tochter sei die genau die Richtige f&amp;uuml;r diesen Job und flirtet selbst schamlos mit dem blondierten Doug. Als Power-Mom wieder bei der erwartungsvoll wartenden und kreischenden Tochter &lt;br /&gt;
(&quot;Oh, Mom! Was hast Du gesagt? Das hast Du gesagt? Du bist unm&amp;ouml;glich!&quot;) auf dem Sofa sitzt, berichtet sie ihr von den spannenden Ereignissen des Abends. In allen Details. Selbst die &quot;Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e&quot; des Bewerbers (hm?!?) wird giggelnd kommentiert. &lt;br /&gt;
Haha. Hihi. &lt;br /&gt;
Das darf nicht wahr sein.&lt;br /&gt;
Die Batterien der Fernbedienung sind leer. Verdammt. &lt;br /&gt;
Mit schmerzender Stirnh&amp;ouml;hle und rotgeriebenen Zombie-Augen schleppe ich mich zum Fernseher.&lt;br /&gt;
Schluss jetzt. Umschalten.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
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      <dc:date>2006-11-20T17:25:00Z</dc:date>
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   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/2716501/">
      <title>Familienessen mit guten Ratschl&amp;auml;gen</title> 
      <link>http://brigant.twoday.net/stories/2716501/</link>
      <description>Meine Mutter lud letzte Woche zum Familienessen. &lt;br /&gt;
Nach dem Hauptgang erz&amp;auml;hlte meine Nichte uns begeistert von dem Geburtstagsgeschenk ihrer Freunde: einem Gutschein f&amp;uuml;r einen Tandem-Fallschirmsprung. Als die Rede darauf kam, dass so ein Sprung aus ungef&amp;auml;hr 3000 Metern erfolgt, war meine Mutter - sehr vorhersehbarerweise - besorgt. &lt;br /&gt;
&quot;Ach Kind, ach Kind&quot;, seufzte sie, &quot;kannst Du nicht erst mal aus einer niedrigeren H&amp;ouml;he springen?&quot;</description>
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      <dc:date>2006-09-25T08:54:00Z</dc:date>
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   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/2503060/">
      <title>Krieg macht Spa&amp;szlig;</title> 
      <link>http://brigant.twoday.net/stories/2503060/</link>
      <description>Halbnackte Damen, die den Zuschauer st&amp;ouml;hnend auffordern, irgendwelche Telefonnummern zu w&amp;auml;hlen, sind mir als Vor-dem-Fernseh-Einnicker seit vielen Jahren vertraut. Als ich vor ein paar Tagen nach sanftem Schlummer auf der Couch erwachte, sah ich  etwas anderes. Einen US-amerikanischen Flugzeugtr&amp;auml;ger, auf dem Kampfjets landeten. Dazu schmissige Rockmusik, schnelle Schnitte, Bilder von Explosionen, ein erkl&amp;auml;render Kommentar &amp;uuml;ber neue Entwicklungen der US-Wehrtechnik und Kriegsstrategie, Computersimulationen, ein Interview mit einem Soldaten. &lt;br /&gt;
3D-Grafiken, auf denen kleinste moderne Waffensysteme als technisch faszinierende Gadgets vorgestellt wurden, erkl&amp;auml;rten die ingenieurstechnischen Meisterleistungen des milit&amp;auml;risch-industriellen Komplexes. Thema: Krieg macht Spa&amp;szlig;. Eine kritische Stimme wurde bei alldem nicht laut. Ethik? V&amp;ouml;lkerrecht? I wo. Ich griff irritiert zur Fernbedienung und fand heraus, welcher Sender gerade lief: N24. Ach so. Die senden also lupenreines &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Militainment&quot;&gt;Militainment&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; im Sinne des Pentagons. Wohl schon seit Jahren. Was f&amp;uuml;r ein Dreck. Ich habs nur deshalb bislang nicht mitbekommen, weil ich keinen eigenen Fernseher besitze und bei Freunden oder bei Mama nicht immer auf der Couch einschlafe, w&amp;auml;hrend gerade N24 eingeschaltet ist. Das passiert mir nicht mehr. &lt;br /&gt;
Ich meine das Einschalten.&lt;br /&gt;
Da werde ich ja noch lieber vom &quot;Ruf-mich-an&quot;-Keuchen geweckt.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
      <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Waldorff</dc:rights>
      <dc:date>2006-08-09T08:08:00Z</dc:date>
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   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/2406482/">
      <title>Lautlos</title> 
      <link>http://brigant.twoday.net/stories/2406482/</link>
      <description>Diesmal verlief der sommerliche Abend sehr diesseitig. Zumindest haben der laute Exorzist respektive der oder die Besessene (siehe &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://brigant.twoday.net/stories/2393335/&quot;&gt;unten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) nichts von sich h&amp;ouml;ren lassen. Hoffentlich bleibt das so. Allerdings w&amp;uuml;rde es mich schon interessieren, was in der Nacht zum 20. Juli wirklich passiert ist. Aber einfach mal bei den H&amp;auml;usern der Nachbarschaft klingeln und ganz unverbl&amp;uuml;mt fragen, scheidet als Option aus. &lt;cite&gt;&quot;Ja, hallo auch - und wie siehts aus? Schon das Ausfahrwort gesprochen? Ah, sch&amp;ouml;n. R&amp;uuml;ckkehrverbot war erfolgreich? Das freut mich.&quot; &lt;/cite&gt; &lt;br /&gt;
Eher nicht.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
      <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Waldorff</dc:rights>
      <dc:date>2006-07-21T10:34:00Z</dc:date>
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   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/2393335/">
      <title>D&amp;auml;monen im Garten</title> 
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      <description>Gestern abend sa&amp;szlig;en wir zusammen auf der Terrasse. Meine Freundin, ihre Schwester und ich. Die Schwester hatte eine Flasche k&amp;uuml;hlen Sekts mitgebracht. Einen Anla&amp;szlig; f&amp;uuml;r dieses Treffen gab es nicht. So etwas brauchen wir nicht. Wir z&amp;uuml;ndeten Kerzen an und beobachteten, wie es langsam dunkel wurde. Das Thermometer zeigte noch 28 Grad an. Wir tranken unseren Sekt und erz&amp;auml;hlten uns gegenseitig von unserem Tag. Die G&amp;auml;rten waren voller Ger&amp;auml;usche. Nachbarn gossen ihren Rasen und redeten miteinander, die Zikaden zirpten, die V&amp;ouml;gel zwitscherten, die dicke Katze strich durch das Geb&amp;uuml;sch. Unter diese Ger&amp;auml;usche mischte sich ein anderes, sonderbares, das ich nicht einordnen konnte. Ein Grummeln, R&amp;ouml;hren, Zischen, Brummeln und St&amp;ouml;hnen. Ein defekter Rasenm&amp;auml;her? Es war ein wenig unheimlich. Ich sagte nichts. Nach einiger Zeit merkte ich an den Blicken der beiden Damen, dass auch sie mittlerweile auf diese seltsamen T&amp;ouml;ne aufmerksam geworden waren. Das war einerseits beruhigend, denn ich hatte schon bef&amp;uuml;rchtet, unter Einbildungen zu leiden. Andererseits wurden diese Schreckenslaute damit zu einer best&amp;auml;tigten Realit&amp;auml;t. Zun&amp;auml;chst lie&amp;szlig;en wir uns nicht beirren. Unser Gespr&amp;auml;ch wandte sich trotzig hellen, sommerlichen und lebensbejahenden Themen zu. Frau Waldorff und ihre Schwester erz&amp;auml;hlten mir von jugendlichen Urlauben auf griechischen Inseln und ihrer Zeit als Quasi-Gogo-T&amp;auml;nzerinnen in der Insel-Disco, als sie reichlich &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.webtender.com/db/drink/3114&quot;&gt;Tequila Slammer&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; tranken, sich von Schafsk&amp;auml;se und Keksen ern&amp;auml;hrten und ganz allgemein wohl viel Spa&amp;szlig; hatten. Zumindest erschien es ihnen im R&amp;uuml;ckblick so. An vieles erinnern sich die beiden aber einfach nicht mehr. Siehe Tequila Slammer. W&amp;auml;hrenddessen war es bis auf die Zikaden (die vielleicht nur Grillen waren, wer wei&amp;szlig; das schon so genau) sehr ruhig geworden. Da war aber noch immer dieses nicht zu identifizierende Ger&amp;auml;usch, das auch den beiden Damen nicht geheuer war. Frau Waldorff meinte, es k&amp;ouml;nnte sich um ein fernsteuerbares Auto handeln. Die Kinder der Siedlung waren inzwischen jedoch schon alle im Bett. Im &amp;uuml;brigen konnten wir jetzt h&amp;ouml;ren, dass es keinesfalls ein mechanisches Ger&amp;auml;usch sein konnte. Es musste eine Stimme sein. Einzelne Worte wurden artikuliert. Nicht so, dass wir sie verstehen und deuten konnten. Aber wir waren sicher: Es war eine Stimme. Und pl&amp;ouml;tzlich wusste ich, an was mich diese gepresste, quengelnde und laute Stimme erinnerte. An schlechte Filme, in denen fragw&amp;uuml;rdige Priester mit blutunterlaufenen Augen Teufel und dergleichen austreiben. Auf dem Bett liegt dann stets eine &quot;besessene&quot; Frau (es sind immer Frauen), aus der dann eine Stimme (nicht ihre eigene) w&amp;uuml;tend und derb den Priester und das Christentum beschimpft. Traditionell klingt diese Stimme genau wie die Stimme, die wir gestern h&amp;ouml;rten. Solche Austreibungen kommen ja wieder in Mode, wie ich &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://brigant.twoday.net/stories/545185/&quot;&gt;letztes Jahr feststellte&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;. Gestern war diese D&amp;auml;monengeschichte einfach ein klassischer Fall von Party Pooping. Unversch&amp;auml;mtheit. Irgendwann hatte der Exorzist gestern Feierabend gemacht. Wir h&amp;ouml;rten jedenfalls nichts mehr. Hoffentlich kommt er nicht wieder.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
      <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Waldorff</dc:rights>
      <dc:date>2006-07-20T08:44:00Z</dc:date>
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   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/2364968/">
      <title>Doppelg&amp;auml;nger</title> 
      <link>http://brigant.twoday.net/stories/2364968/</link>
      <description>In diesem Sommer scheint unsere Welt von Doppelg&amp;auml;ngern heimgesucht zu werden. Am Wochende hatte Herr Stachanow &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/stories/2356402/&quot;&gt;Richard Gere im Garten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;. Als sei das alles nicht sensationell genug, habe ich vor kurzem auch noch&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Debbie_Harry&quot;&gt; Debbie Harry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; in meinem Viertel gesehen. Sie trug ein rosakariertes Wanderhemd, graue Wanderhosen und schwarze Wanderschuhe. W&amp;auml;hrend sie mit dem Fahrrad an mir vorbeifuhr, kr&amp;auml;uselte sie ihre markante Oberlippe auf typische Harry-Art und funkelte mich etwas ungn&amp;auml;dig an. &lt;br /&gt;
Ich starrte verwirrt zur&amp;uuml;ck. &lt;br /&gt;
Aber wahrscheinlich war es auch in meinem Fall nur eine Lookalike-Harry. Immerhin.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
      <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Waldorff</dc:rights>
      <dc:date>2006-07-17T11:09:00Z</dc:date>
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   <item rdf:about="http://brigant.twoday.net/stories/2335602/">
      <title>Ich bin ein R&amp;uuml;ttler</title> 
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      <description>Manchmal r&amp;uuml;ttle ich kurz an der T&amp;uuml;r. &lt;br /&gt;
Nicht an irgendwelchen fremden T&amp;uuml;ren und nicht st&amp;auml;ndig. Aber ich habe mich dabei ertappt, dass ich nach dem Abschlie&amp;szlig;en meiner Wohnungst&amp;uuml;r gerne kurz an ihr r&amp;uuml;ttle, um zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, ob sie auch wirklich abgesperrt ist. Als ich meiner Schwester davon berichtete, sagte sie erstaunt: &quot;Du r&amp;uuml;ttelst? Ich bin auch eine R&amp;uuml;ttlerin!&quot;. Dann bekannte sie, wie sie nach ausgiebigem R&amp;uuml;tteln an ihrer Wohnungst&amp;uuml;r bereits zweimal den T&amp;uuml;rgriff abgerissen hatte. Ich werde diese kleine Zwangsst&amp;ouml;rung im Auge behalten m&amp;uuml;ssen. Noch habe ich keine T&amp;uuml;ren zerst&amp;ouml;rt.</description>
      <dc:publisher>Waldorff</dc:publisher>
      <dc:creator>Waldorff</dc:creator>
      <dc:subject>Wunderbarer Alltag</dc:subject>
      <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Waldorff</dc:rights>
      <dc:date>2006-07-12T14:01:00Z</dc:date>
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